Wir haben an einem 29. Februar geheiratet, weshalb wir eigentlich nur alle 4 Jahre Hochzeitstag haben. Meine Frau ist jedoch der Meinung, dass wir diesen jedes Jahr feiern müssen. Finde ich eigentlich auch gut, aber das muss sie ja nicht wissen.
Aber wenn er schon mal auf einen 29.2. fällt, dann machen wir auch etwas besonderes. 2016 nutzten wir die Gelegenheit und haben uns Paris ein wenig angesehen.
Also, Tochter bei den Schwiegereltern angemeldet, Ferienwohnung in Paris gesucht, Bahnticket geordert und gefreut, dass es bald losgeht. Ohne das Wissen meiner Frau hab ich dann noch einen Tag dazu gebucht, damit wir 4 Übernachtungen hatten.

Als dann der Tag der Abreise kam, war mir schon ein wenig mulmig bei dem Gedanken das meine Tochter jetzt fast eine Woche bei ihren Großeltern ist.
Wir machten uns also mit dem Auto auf den Weg an einen nahe gelegenen Bahnhof, von dem aus wir mit der Regionalbahn nach Frankfurt am Main fuhren. Hier erreichten wir pünktlich unseren Thalys nach Paris. Es war eine sehr angenehme und ruhige Fahrt.

Phanteon
Das Phanteon

Endlich in Paris, der Stadt der Liebe, angekommen suchten wir den Weg zu unserer Ferienwohnung. Mit der Metro und einem kleinen Fußweg bergauf, waren wir doch sehr positiv über die Lage der Wohnung überrascht.
Wir konnten aus unserem Fenster auf das Dach des Pantheon schauen, welches zu Fuß etwa 3 Minuten entfernt war.
300 Meter von der Wohnung entfernt waren sehr viele kleine Restaurants mit jungem angenehmen Puplikum.
Viel besser hätten wir es mit der Wohnung nicht treffen können.

Mit der Sprache gab es im großen ganzen auch keine Probleme, da meine Frau ein wenig Französisch spricht. Allerdings hätte ich mir gewünscht, vorher einen Sprachkurs besucht zu haben, damit ich auch selbst ein wenig sicherer unterwegs gewesen wäre.

Eifelturm von unten
Der Eifelturm von unten

Paris kann man sehr gut mit der Metro und zu Fuß erkunden. Eines unserer ersten Ziele war das Wahrzeichen von Paris, der Eiffelturm. Er ist riesig ich hätte Ihn mir niemals so gigantisch vorgestellt. Allerdings ist er selbst Ende Februar total von Touristen überlaufen. Aber wenn man in Paris ist, sollte man ihn sich in jedem Fall anschauen.
Das nächste Ziel war der Louvre. Ich persönlich liebe Museen. Ich glaube, ich könnte 2 Wochen im Louvre verbringen und würde immer noch Dinge entdecken, die mich interessieren. Allerdings war ich ein wenig von der Mona Lisa enttäuscht. Sie sieht dort auch nicht besser auf als auf all den Bildern, die man aus Büchern kennt.
Am besten gefielen mir die unzähligen Statuen und Skulpturen. Wenn man sich überlegt, dass die alten Meister dies alles ohne Maschinen geschaffen haben. Was für eine Leistung.
Auch sehr interessant sind die kunstvollen Königlichen Zimmer mit dem ganzen Prunk und Gold. Kein Wunder, dass es dem armen Volk irgendwann gereicht hat und die Revolution losbrach.
Auch von außen ist der Louvre sehr interessant und man sollte hier die Augen öffnen und die Schönheit der Architektur und der Außenanlagen bewundern.
Das Pantheon haben wir uns natürlich auch angeschaut und ich war fasziniert von der Pendeluhr, die sich dort befindet. Hierbei handelt es sich um ein Pendel, welches in der Kuppel befestigt ist und dessen Gewicht scheinbar anhand der Erdrotation die genaue Uhrzeit anzeigt. Ich empfehle jedem, der Paris besucht, sich dieses Wunderwerk der Physik mal anzusehen. Es handelt sich um ein Foucaultsches Pendel
Gegenüber vom Pantheon befindet sich die Kirche Saint-Etienne-du-Mont, welche auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Ich war schon in sehr vielen Kirchen, aber diese war richtig schön und ist sicherlich ein Geheimtipp.

Notre-Dame
Notre-Dame

Wir waren auch im Notre-Dame, welcher meiner Meinung nach hauptsächlich den Zweck erfüllt Touristen abzuzocken. Dort ist fast alles auf Verkauf ausgerichtet und bei den Besucherströmen macht es auch keinen Spaß, ihn anzuschauen.

Die Rückreise lief auch problemlos ab und unsere, zu dem Zeitpunkt noch 5 Jährige, Tochter hat uns überhaupt nicht vermisst.

Paris ist auf jeden Fall eine Reise wert und das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich dort war.

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