Ich wollte schon immer mal auf die Kanarischen Inseln, speziell nach La Palma. Im Oktober 2018 konnten wir es uns das erste Mal leisten einen richtigen Urlaub zu machen. Leider ist ein Urlaub in La Palma relativ teuer, weswegen ich lange suchen musste und zu guter Letzt bei Check24 gelandet bin. Bei Check24 fand ich gleich mehrere günstige Angebote und konnte so für uns drei eine Reise für grade mal 1346 € nach La Palma für 5 Tage Buchen.

Geflogen sind wir von Düsseldorf aus mit einem Zwischenstopp in Madrid. Für meine Tochter war es das erste Mal in einem Flugzeug. Sie hatte fürchterliche Angst vor dem Flug, wollte aber dennoch unbedingt fliegen. Nachdem wir abgehoben waren, sagte Sie, „Ich bin jetzt Flug Profi“. Die Flugzeuge der Iberia hatten viel mehr Beinfreiheit wie ich vermutet hätte. Den Flughafen von Madrid empfand ich als sehr groß und modern. Auch architektonisch ist er sehr schön. Das Umsteigen funktionierte auch reibungslos und auch in dieser Maschine musste meine Tochter natürlich wieder am Fenster sitzen.

Auf La Palma angekommen, war der erste Weg zu der Autovermietung, die wie sich herausstellte, mit der Hertz Autovermietung das gleiche Büro benutzt. Ich hatte den Wagen mit Allrad-Antrieb auch bereits bei der Buchung mit geordert. Nach einer kleinen Irrfahrt, man sollte aufs Navi hören und nicht versuchen Schilder zu lesen die in einer fremden Sprache geschrieben sind, kamen wir an unserem Apartment an.

Zwei Minuten vom Meer, zwei Pools, Satellitenfernsehen (viele Deutsche Sender), eine eingerichtete Küche und ein auf der Schattenseite gelegenes Schlafzimmer. Einen großen Balkon gab es auch auf dem wir dann immer Frühstückten. In dem Apartmenthaus befand sich auch ein kleiner Supermarkt der Firma HiperDino, in dem man alles notwendige für das tägliche leben kaufen konnte. In der direkten Umgebung waren viele kleine Restaurants mit einer sehr guten Küche. Die Restaurants in La Palma haben wirklich gute Köche.

Für den morgen des zweiten Tages hatte ich direkt eine Delfin und Wal Beobachtungstour bei GetYourGuide gebucht. Leider startete die Tour auf der anderen Seite der Insel, sodass wir durch das komplette Landesinnere fahren mussten. Ich war so froh, dass ich ein relativ großen Mietwagen hatte. Die Strecke war zwar nur 25 Kilometer, fühlte sich aber bedingt durch die Serpentinen und teilweise sehr tiefen abhänge mindestens dreimal soweit an.

Endlich angekommen mussten wir noch ein wenig warten und stellten beim Beobachten der Ausflugsboote fest, das diese fast alle elektrisch betrieben werden. Beim Herausfahren aus dem Hafen sahen wir mal wieder, das es in Spanien überall Kunst gibt. Hier handelte es sich um eine sehr große Statue einer Person, die vom Hafen aus auf das Meer schaut.

Nachdem wir etwa 10 Minuten vom Land entfernt waren, sahen wir auch schon die ersten Delfine. Mir kam es vor, als ob diese sich über unsere Anwesenheit freuten und extra um und unter unserem Boot herumschwammen. Es war sehr beeindruckend und ich würde jedem empfehlen sich das mal anzusehen, wenn er die Chance dazu hat.

Auf dem Rückweg ging es noch an einer ehemaligen Schmugglerhöhle vorbei und einige der Passagiere nutzten noch die Gelegenheit im Atlantik zu schwimmen. Die Aussicht auf die Küste vom Wasser aus ist auch sehr beeindruckend. Manche Menschen bauen hier wirklich in die steilen Hänge und an sehr schwierig zu erreichenden Orten ihr Hütten hin. Wenn man an solch einer Stelle wohnt, ist man wirklich abgeschnitten vom Rest der Welt.

Wieder an Land haben wir uns entschieden den weiteren Weg an der Küste entlang zu nehmen, weil wir dachten, dieser wäre einfacher. Leider war dies ein Trugschluss, denn auch dieser Weg führte oben an den Bergen entlang und es gab sehr viele Baustellen, an denen wir gefühlt eine ganze Stunde warten mussten, bis wir weiter konnten. Interessant war auch das in das Auto vor uns ein Reporter mit seinem Kameramann eingestiegen ist, der scheinbar über die Baustellen Situation berichtete.

Unterwegs kamen wir an einem Vulkanmuseum vorbei, welches wir besuchten. Meiner Frau und meiner Tochter war es leider zu anstrengend mit auf den Vulkan zu laufen, weswegen Sie sich in das Museumskaffee setzten und warteten, bis ich wieder da war. Der Vulkankrater war so tief das, die Bäume, die unten standen wie Grashalme wirkten. Von der oberen Spitze aus hatte man einen sehr guten Ausblick auf die Salzfelder auf welchen aus dem Atlantikwasser unter anderem das ‚Fleur de Sal‘ gewonnen wird. Irgendwie mutete die ganze Landschaft ein wenig wie von einem anderen Stern an.

Als wir endlich wieder im Apartment waren, gingen wir nochmal im Pool schwimmen und danach in eines der kleinen Restaurants Essen. Danach sind wir förmlich ins Bett gefallen, da der Tag doch für uns alle sehr anstrengend war. Am nächsten Tag haben wir uns auch hauptsächlich ausgeruht und waren an dem schönen schwarzen Strand. Der Wellengang war relativ ruhig und das Wasser hatte eine gute Temperatur. Im Oktober soll das Wasser hier auch am wärmsten sein.

Wird fortgesetzt…..

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